Vorgestern hat mir Herr H., Produktmanager des Produkts der Firma Profitbricks, deren System kurz beschrieben: Auf der Basis von Linux (KVM) als Virtualisierungslösung bieten sie die Möglichkeit für ihre Kunden, in einem graphischen Editor im Browser ein Rechenzentrum nach Bedarf zu konfigurieren und einzusetzen.

Dem Kunden stehen somit rein virtuelle Maschinen zur Verfügung, die als Betriebssysteme Windows sowie Linux und vermutlich auch alle anderen Betriebssysteme, die unter der virtualisierten Hardware (AMD FX-Prozessoren, Bulldozer) ablaufen, nutzen können. Zur Vernetzung der physikalischen Maschinen untereinander und zur Netzwerk- und Speicheranbindung werde Infiniband genutzt.

Laut Aussage, von Herrn H. sei der Kunde in der Lage, eigene Virtulisierungslösungen, z. B. Xen, auf den virtuellen Maschinen einzusetzen, also quasi ein Hypervisor unter einem Hypervisor.

Die Profitbricks GmbH bietet über Ihre Webseite laut eigenen Angaben einen kostenfreien Testaccount an, mit dem man alle Funktionen testen könne:

Als registrierter User können Sie unser IaaS intensiv ausprobieren. Ihre Tests sind für Sie natürlich unverbindlich und kostenlos. Während der kostenfreien Testphase stehen Ihnen alle Funktionalitäten unserer Infrastruktur einsatzbereit zur Verfügung. Sie können so beispielsweise Ihr eigenes Virtual Data Center (VDC) mit Servern, Speicher, Firewalls und Loadbalancern zusammenbauen und Ihr virtuelles Rechenzentrum unbegrenzt testen.

Bei der Registrierung müssen vollständige Kontaktdaten einschließlich E-Mail-Adresse angegeben werden. Nach der Bestätigung einer Registrierungsmail kann das eigene „virtuelle Rechenzentrum“ zwar entworfen, jedoch weder gespeichert noch ausprobiert werden: Es wird ein voraussichtlicher Preis, die Annahme der AGB und die Angabe einer Bankverbindung samt Zustimmung zum Lastschrifteinzug angefordert. An dieser Stelle habe ich den Test erst einmal abgebrochen, um Rücksprache mit Herrn H. zu nehmen.