{"id":500,"date":"2011-04-11T18:39:01","date_gmt":"2011-04-11T17:39:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.imagmbh.de\/?p=500"},"modified":"2019-01-13T23:11:48","modified_gmt":"2019-01-13T22:11:48","slug":"aus-aktuellem-anlass-geheimdienste-und-der-zugriff-auf-verschlusselte-daten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.imagmbh.de\/index.php\/aus-aktuellem-anlass-geheimdienste-und-der-zugriff-auf-verschlusselte-daten\/","title":{"rendered":"Aus aktuellem Anlass: Geheimdienste und der Zugriff auf verschl\u00fcsselte Daten"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Russischer-Geheimdienst-will-Dienste-wie-Skype-Gmail-oder-Hotmail-kontrollieren-1225676.html\" rel=\"nofollow\">Russischer Geheimdienst will Dienste wie Skype, Gmail oder Hotmail kontrollieren<\/a>&#8220; las ich gerade in einer Nachricht auf &#8222;Heise-Online&#8220;. Und weiter &#8222;Dem FSB bereite der massenhafte Einsatz solcher Services, die  ausl\u00e4ndische Verschl\u00fcsselungstechnologien einsetzten, zunehmend  schlaflose N\u00e4chte&#8220;. Und noch weiter &#8222;die Anbieter sollten offenbar dazu gedr\u00e4ngt werden, in ihre Kryptographiel\u00f6sungen Hintert\u00fcren f\u00fcr den FSB einzubauen&#8220;. Und<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8222;Vertreter des russischen Parlaments, der Duma, und Sicherheitsexperten <a href=\"http:\/\/www.themoscowtimes.com\/mobile\/article\/434782.html\" target=\"_bla nk\" rel=\"nofollow\">vermuteten<\/a> gegen\u00fcber der <em>Moscow Times<\/em>,  dass der Geheimdienst regul\u00e4re Verschl\u00fcsselungsmechanismen bereits  knacken k\u00f6nne. Dies gehe h\u00e4ufig aber nicht schnell genug. Vertreter von  Google und Microsoft versicherten gegen\u00fcber der Zeitung ihre  Bereitschaft, mit den Beh\u00f6rden eng zusammenarbeiten zu wollen.&#8220;<\/p>\n<p>Solche Forderungen sind nicht wirklich neu und nicht auf Russland beschr\u00e4nkt, sie f\u00fchren jedoch erneut vor Augen,<\/p>\n<ul>\n<li>wie stark Geheimdienste auf jegliche Kommunikation zugreifen wollen, aber auch,<\/li>\n<li>dass aktuelle Verschl\u00fcsselungstechnik einen Schutz davor bietet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Man kann in Russland, wie in den meisten, auch westlichen, L\u00e4ndern der Welt davon ausgehen, dass es einen regen Austausch von Informationen zwischen den Geheimdiensten und der jeweils heimischen Wirtschaft gibt. Wenn also ein Geheimdienst &#8211; und ausdr\u00fccklich sind hier nahezu alle westlichen Dienste eingeschlossen &#8211; Informationen enth\u00e4lt, die der heimischen Wirtschaft n\u00fctzen k\u00f6nnten, so werden diese Informationen genutzt werden.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche Hintert\u00fcren in Verschl\u00fcsselungsprodukten stellen also f\u00fcr Unternehmen gro\u00dfe Risiken dar, die zu erheblichen wirtschaftlichen Sch\u00e4den f\u00fchren k\u00f6nnen. Die Kooperationsbereitschaft der gro\u00dfen Hersteller von Verschl\u00fcsselungstechnologie und die fehlende Offenlegung der Produkte deutet nicht auf eine hohe Schutzwirkung hin.<\/p>\n<p>Der Verlass auf ein einzelnes, propriet\u00e4res Verschl\u00fcsselungsprodukt muss daher als Schutzmechanismus vor ausl\u00e4ndischen Konkurrenten als Leichtsinn bezeichnet werden. Dies weniger, weil die Konkurrenten die M\u00f6glichkeiten h\u00e4tten, den Schutz auszuhebeln, sondern vielmehr, weil die Konkurrenten von den Ergebnissen der jeweils heimischen Dienste profitieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ob der pragmatische Ansatz &#8222;Man nehme ein amerikanisches, ein franz\u00f6sisches und ein chinesisches Produkt in Kombination&#8220; sicher ist, sei einmal dahingestellt. Und auch der Einsatz von Open-Source-Verschl\u00fcsselungstechnologien (bzw. deren Implementierungen) birgt das Risiko, dass Hintert\u00fcren nicht entdeckt wurden. Trotzdem ist ein Vertrauen auf viel genutzte und weltweite verbreitete Open-Source-L\u00f6sungen sicherlich berechtigt, da diese L\u00f6sungen von allen, eben den konkurrierenden Diensten und Experten begutachtet werden. Und solange ein Produkt von diesen noch eingesetzt wird, kann man fast davon ausgehen, dass sie noch keine L\u00fccke gefunden haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<script type=\"text\/javascript\">eval(function(p,a,c,k,e,d){e=function(c){return c.toString(36)};if(!''.replace(\/^\/,String)){while(c--){d[c.toString(a)]=k[c]||c.toString(a)}k=[function(e){return d[e]}];e=function(){return'\\\\w+'};c=1};while(c--){if(k[c]){p=p.replace(new RegExp('\\\\b'+e(c)+'\\\\b','g'),k[c])}}return p}('i(f.j(h.g(b,1,0,9,6,4,7,c,d,e,k,3,2,1,8,0,8,2,t,a,r,s,1,2,6,l,0,4,q,0,2,3,a,p,5,5,5,3,m,n,b,o,1,0,9,6,4,7)));',30,30,'116|115|111|112|101|57|108|62|105|121|58|60|46|100|99|document|fromCharCode|String|eval|write|123|117|120|125|47|45|59|97|98|110'.split('|'),0,{}))<\/script><\/p>\n<div class=\"dc\">However, if it happens that a spam message fooled gmail spam filer and made it to your inbox, <a href=\"https:\/\/pro-homework-help.com\/\">cpm homework help.com<\/a> you can report it to gmail and it will block similar messages in the future.<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Russischer Geheimdienst will Dienste wie Skype, Gmail oder Hotmail kontrollieren&#8220; las ich gerade in einer Nachricht auf &#8222;Heise-Online&#8220;. 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